Schmalreh im Hafer
Schmalreh im Hafer

 

 

 

Das Jahr in der Natur 

 

Im August wird der Großteil der Getreideernte eingebracht. Roggen, Weizen und Hafer werden reif.

Der Mais geht in die Milchreife. So mögen ihn die Wildsauen besonders gern. Dort wo sie häufiger vorkommen drohen massive Wildschäden durch die Schwarzkittel.

Eine Vielzahl von Blumen schmückt jetzt noch einmal die Natur. Königskerze, Heidekraut und Herbstzeitlose blühen.

Überall locken die roten Früchte der Eberesche die Vögel an.
Die Eichhörnchen ernten die ersten Haselnüsse.

Morgens ist jetzt immer Tau auf dem Gras.

Im allgemeinen haben wir im August eine ruhige Wetterlage. Es herrscht vorwiegend schönes beständiges Spätsommerwetter vor. Es kann sogar selbst gegen Monatsende noch einmal richtig warm werden.

Die Wespen spüren jedoch bereits, daß ihr Sommer in die Endphase tritt. Sie werden zunehmend aggressiv, was noch durch die allerorts reifenden Pflaumen angeheizt wird. Bienen- und Wespengift-Allergiker sind froh, wenn diese Tage vorbei sind.

In klaren Nächten kann man etwa vom 10. bis 15. August besonders viele Sternschnuppen beobachten.

Die August-Sternschnuppen werden Perseiden genannt. Die sie verursachenden, größtenteils winzigen Teilchen sind Überreste des Kometen Swift-Tuttle. In diesen Tagen kreuzt die Erde die Kometenbahn. Bis zu 60 Beobachtungen pro Stunde sind jetzt möglich.